Junge Familien

 

Keine Lösung von der Stange

Der optimale Schutz hängt von der persönlichen Lebenssituation ab.

Gerne würden wir Sie an dieser Stelle in zehn Schritten zur optimalen Absicherung führen. Dies ist jedoch nicht möglich: Es gibt keinen Königsweg, der für alle gleichermaßen geeignet ist. Sie müssen die beste Lösung für sich und Ihre Familie gemeinsam mit einem professionellen Berater selbst finden. Die Initiative liegt aber ganz bei Ihnen.


Wir möchten Ihnen einige Denkanstöße geben, die Ihnen bei der Entscheidung helfen können. Kurz zusammengefasst und ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Stichwort Staatliche Förderung

  • Sind Sie oder Ihr Ehepartner fest angestellt? Dann setzen Sie sich doch einmal mit der Riester-Rente auseinander. Gerade für Familien mit Kindern ist diese Förderrente attraktiv.
  • Selbstständige und Freiberufler erhalten in der Regel keine Riester-Förderung. Sie profitieren von der Rürup-Rente. Deshalb unser Tipp: Wer mit dem Gedanken spielt, nach einigen Jahren Berufserfahrung sein eigener Chef zu werden, sollte von Anfang an auf Rürup setzen.
  • Die Rürup-Rente steht übrigens zu Unrecht in dem Ruf, dass nur der Versicherte selbst im Alter Leistungen beziehen kann, sonst aber die eingezahlten Beiträge verfallen. Vielmehr kann neben dem Berufsunfähigkeitsschutz zusätzlich auch eine Hinterbliebenenversorgung vereinbart werden.

Stichwort Betriebliche Altersversorgung

  • Arbeitnehmer sollten sich auch genauer mit den Möglichkeiten der betrieblichen Altersversorgung auseinandersetzen. Oft wird der Aufbau einer Betriebsrente vom Arbeitgeber finanziell gefördert, sei es freiwillig oder wie im Tarifvertrag festgelegt.
  • Und noch etwas: Jeder Arbeitnehmer hat per Gesetz das Recht, sich eine Betriebsrente aufzubauen. Sprechen Sie Ihren Chef darauf an.

Stichwort Berufsunfähigkeit

Auf die Notwendigkeit eines privaten Berufsunfähigkeitsschutzes wird immer wieder hingewiesen. Wer kann, sollte seine Arbeitskraft so absichern: Mehr als zwei Millionen Menschen in Deutschland können aus gesundheitlichen Gründen dauerhaft nicht mehr arbeiten. Jeder vierte Arbeitnehmer muss vorzeitig aus dem Beruf ausscheiden.

Stichwort Lebensversicherung

  • Lebensversicherung ist nicht gleich Lebensversicherung: Es gibt Risikoversicherungen, Kapitalversicherungen und Mischformen.
  • Leistungen aus Risikolebensversicherungen gibt es nur beim Tod der versicherten Person während der Versicherungsdauer. Sie können an die Hinterbliebenen ausgezahlt werden und eignen sich auch zur Absicherung von Immobilienkrediten, Baufinanzierungen oder Unternehmen. Wird ein Darlehen so abgesichert, können oft deutlich bessere Konditionen ausgehandelt werden. Manche Darlehen werden auch nur gewährt, wenn eine Risikolebensversicherung abgeschlossen wurde.
  • Reine Kapitallebensversicherungen dienen der Geldanlage, der Vorsorge für den eigenen Ruhestand und der Hinterbliebenenversorgung.
  • Einige Tarife sind so konzipiert, dass sie der Lebenssituation der Versicherten angepasst sind. So steht zunächst der Risikoschutz im Vordergrund, erst nach einigen Jahren liegt der Schwerpunkt auf der Kapitalbildung. Vorteile: geringe Beiträge zur Zeit der Familiengründung, höhere Beiträge und damit bessere Absicherung während der gut bezahlten Karrierephase, dabei immer voller Risikoschutz.
  • Viele Rentenversicherungen sehen ein sogenanntes Kapitalwahlrecht vor. Dies bedeutet, dass der Versicherte kurz vor dem Rentenbeginn noch entscheiden kann, ob er lieber eine Summe als Kapitalabfindung bekommt oder eine lebenslange Rente bevorzugt.
  • Einige Versicherer bieten auch bei klassischen Rentenversicherungen eine flexible Abrufphase. Das heißt, der Versicherte muss sich noch nicht mit 25 festlegen, ob er mit 63 oder 67 in Rente gehen will, sondern erst kurz vor dem Ruhestand.
  • Auch die neueste Generation fondsgebundener Lebensversicherungen sollte in der engeren Auswahl berücksichtigt werden: Produkte mit (wählbaren) Garantien sind sicher und damit auch für die Absicherung der Familie bestens geeignet.

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