Das Fundament für euer Glück: Die perfekte Vorsorge für junge Familien

Die Gründung einer eigenen Familie ist das größte Abenteuer deines Lebens, voller kleiner Wunder und großer Emotionen. Damit ihr diese Zeit voller Leichtigkeit genießen könnt, braucht es ein stabiles Netz, das euch in jeder Lebenslage auffängt und eure gemeinsamen Träume für die Zukunft sicher bewahrt.

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Der Zauber des Anfangs und die neue Verantwortung

Wenn das erste Kind das Licht der Welt erblickt, verändert sich alles. Die Prioritäten verschieben sich innerhalb von Sekunden, und plötzlich trägst du die Verantwortung für ein kleines Wesen, das vollkommen auf dich angewiesen ist. Diese neue Rolle bringt unendliche Liebe, aber oft auch ein leises Gefühl der Verunsicherung mit sich: Was, wenn uns etwas zustößt? Wie sieht die Zukunft unseres Kindes aus? Diese Fragen sind vollkommen natürlich und zeigen nur, wie sehr dir deine neue Familie am Herzen liegt.

Vorsorge für junge Familien bedeutet nicht, sich ständig mit dunklen Szenarien zu beschäftigen. Ganz im Gegenteil: Es geht darum, einmal die Weichen richtig zu stellen, damit man das Thema danach guten Gewissens beiseitelegen und sich voll und ganz auf das gemeinsame Glück konzentrieren kann. Ein solides Vorsorge-Konzept ist wie ein unsichtbarer Schutzwall um euer Zuhause. Es sorgt dafür, dass finanzielle Sorgen niemals den Raum einnehmen, der eigentlich für Lachen, Spielen und Geborgenheit reserviert ist.

Bei Vorsorge-Know-How.de wissen wir, dass junge Eltern meist wenig Zeit haben. Zwischen Windeln wechseln, Schlafmangel und dem ersten Krabbeln bleibt kaum Raum für komplexe Versicherungspolicen oder Finanzanalysen. Deshalb haben wir für dich die wichtigsten Bausteine zusammengefasst, die wirklich zählen. Wir zeigen dir, wie du mit wenig Aufwand maximale Sicherheit für deine Liebsten schaffst und dabei sogar staatliche Förderungen clever für euch nutzt.

Warum herkömmliches Sparen heute nicht mehr ausreicht

Früher war es einfach: Man legte ein Sparbuch für das Kind an, zahlte monatlich etwas ein und zur Volljährigkeit war ein nettes Sümmchen vorhanden. In der heutigen Zeit der Inflation und niedrigen Zinsen funktioniert dieses Modell leider nicht mehr. Wenn du heute Geld auf einem klassischen Sparkonto liegen lässt, verliert es schleichend an Kaufkraft. Für junge Familien ist es daher essenziell, moderne Wege des Vermögensaufbaus zu gehen, um den Kindern später wirklich einen finanziellen Vorsprung zu ermöglichen.

Existenzielle Absicherung: Die Basis für euer Familienleben

Bevor man über den Vermögensaufbau nachdenkt, muss das Fundament stehen. Für junge Familien gibt es drei Absicherungen, die absolut unverzichtbar sind. Sie schützen das Einkommen und die Existenz der gesamten Familie, falls das Leben einmal eine unerwartete Wendung nimmt. Ohne diese Basis ist jede andere Form der Vorsorge gefährdet.

Das wichtigste Kapital einer jungen Familie ist die Arbeitskraft der Eltern. In der Regel basiert das gesamte Leben – von der Miete über das Auto bis hin zu den Windeln – auf dem monatlichen Gehaltseingang. Fällt dieses Einkommen durch Krankheit oder Unfall weg, bricht das Kartenhaus schnell zusammen. Deshalb steht die Absicherung dieses Risikos an oberster Stelle jeder seriösen Beratung.

Berufsunfähigkeitsversicherung: Schutz für dein wichtigstes Gut

Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist für junge Eltern das wichtigste Instrument überhaupt. Statistisch gesehen wird jeder vierte Arbeitnehmer im Laufe seines Lebens berufsunfähig. Oft sind es nicht schwere Unfälle, sondern psychische Belastungen oder Rückenleiden, die ein Weiterarbeiten unmöglich machen. Eine BU zahlt eine monatliche Rente, die euren Lebensstandard sichert. Besonders wertvoll sind Tarife mit Nachversicherungsgarantien: Wenn Nachwuchs kommt, kannst du die Rente meist ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöhen.

Hier ist eine Übersicht über die wichtigsten Kriterien für eine gute Familien-BU:

Merkmal Bedeutung für junge Familien
Verzicht auf abstrakte Verweisung Du musst nicht in einem anderen, ungeliebten Beruf arbeiten, nur weil du es theoretisch könntest.
Nachversicherungsgarantie Erhöhung der Rente bei Geburt eines Kindes oder Hauskauf ohne neue Gesundheitsprüfung.
Leistungsdynamik Die Rente steigt auch im Leistungsfall an, um die Inflation auszugleichen.
Zusatzleistungen bei Pflege Schutz, falls durch eine schwere Krankheit auch Pflegebedürftigkeit entsteht.

Risikolebensversicherung: Die günstigste Liebeserklärung

Es ist ein Thema, das man gerne verdrängt: Was passiert mit meinem Partner und meinem Kind, wenn ich nicht mehr da bin? Eine Risikolebensversicherung ist für junge Familien die effizienteste Lösung. Sie kostet oft nur wenige Euro im Monat, bietet aber im Ernstfall eine sechsstellige Summe, mit der Kredite abbezahlt und der Lebensunterhalt der Hinterbliebenen gesichert werden können. Besonders für Paare, die ein Haus bauen oder bei denen ein Partner für die Kinderbetreuung beruflich pausiert, ist dieser Schutz ein absolutes Muss.

Ein Profi-Tipp für unverheiratete Paare: Schließt die Verträge über Kreuz ab. Partner A versichert Partner B und umgekehrt. So wird im Todesfall keine Erbschaftsteuer auf die Versicherungssumme fällig, da der überlebende Partner der Versicherungsnehmer seines eigenen Vertrages ist. Das spart im Ernstfall zehntausende Euro, die direkt deiner Familie zugutekommen.

Privathaftpflicht: Unverzichtbar ab dem ersten Schritt

Sobald dein Kind anfängt zu laufen und die Welt zu entdecken, steigt das Risiko für kleine und große Missgeschicke. Die Privathaftpflichtversicherung schützt euch vor Schadensersatzansprüchen Dritter. Wichtig für junge Familien: Achtet darauf, dass deliktunfähige Kinder mitversichert sind. Rechtlich haften Kinder unter sieben Jahren nicht, aber oft möchte man den Schaden im Freundeskreis oder in der Nachbarschaft trotzdem reguliert wissen, um den Frieden zu wahren. Eine gute Familienhaftpflicht übernimmt dies anstandslos.

Sparen für die Kinder: Den Grundstein für Träume legen

Die Zeit vergeht wie im Flug. Gestern war es noch das erste Lächeln, morgen steht schon der Führerschein, das Studium oder die erste eigene Wohnung an. Als junge Familie habt ihr einen entscheidenden Vorteil: Den Faktor Zeit. Wenn du zur Geburt eines Kindes beginnst, monatlich einen kleinen Betrag anzulegen, arbeitet der Zinseszinseffekt über 18 Jahre massiv für euch. Aus 50 Euro im Monat kann so ein beachtliches Startkapital werden, das deinem Kind später alle Türen öffnet.

Anstatt auf klassische Sparbücher zu setzen, die heute kaum noch Rendite abwerfen, lohnt sich der Blick auf ETF-Sparpläne. Diese investieren breit gestreut in den weltweiten Aktienmarkt. Über Zeiträume von 15 bis 20 Jahren haben sich diese Anlagen historisch gesehen als sehr stabil und rentabel erwiesen. Es ist die modernste Form des „Sparens“, die Inflationsschutz und Wachstum kombiniert.

Junior-Depots und ihre Vorteile

Ein Junior-Depot wird direkt auf den Namen des Kindes eröffnet. Das hat nicht nur pädagogische Vorteile, wenn das Kind später lernt, wie Vermögen wächst, sondern vor allem steuerliche Vorzüge. Jedes Kind hat eigene Grundfreibeträge für Kapitalerträge. So können Gewinne oft komplett steuerfrei realisiert werden, was die effektive Rendite deutlich erhöht. Es ist ein Geschenk, das mit den Jahren immer wertvoller wird.

Beim Sparen für Kinder solltet ihr auf folgende Punkte achten:

  • Fange so früh wie möglich an, auch kleine Beträge zählen.
  • Nutze kostengünstige ETFs statt teurer aktiver Fonds.
  • Bleibe diszipliniert, auch wenn die Märkte mal schwanken.
  • Erwäge Einmalzahlungen von Großeltern direkt in das Depot fließen zu lassen.

Rechtliche Sicherheit: Wer entscheidet für euer Kind?

Vorsorge ist nicht nur eine Frage des Geldes, sondern auch des Rechts. Für junge Familien gibt es ein Dokument, das fast wichtiger ist als jede Versicherungspolice: Die Sorgerechtsverfügung. Viele Eltern gehen davon aus, dass im Ernstfall automatisch die Großeltern oder Geschwister die Vormundschaft übernehmen. Das ist ein Irrtum. Ohne eine schriftliche Verfügung entscheidet das Familiengericht nach eigenem Ermessen, wer das Kind aufnimmt.

Mit einer Sorgerechtsverfügung legst du fest, wer dein Kind erziehen soll, falls beiden Elternteilen etwas zustößt. Du kannst darin auch begründen, warum eine bestimmte Person besonders geeignet ist – oder jemanden explizit ausschließen. Dieses Dokument gibt dir die Sicherheit, dass dein Kind in dem Umfeld aufwächst, das deinen Werten und Vorstellungen entspricht. Es ist ein Akt der Fürsorge, den man nicht aufschieben sollte.

Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht für Eltern

Auch ihr als Eltern solltet füreinander vorsorgen. In Deutschland dürfen Ehepartner nicht automatisch in jeder medizinischen oder finanziellen Angelegenheit für den anderen entscheiden. Eine Vorsorgevollmacht stellt sicher, dass dein Partner handlungsfähig bleibt, wenn du es zum Beispiel nach einem Unfall vorübergehend nicht bist. Das vermeidet die Bestellung eines gesetzlichen Betreuers durch das Gericht und hält die Entscheidungen innerhalb der Familie.

Staatliche Förderungen: Geld vom Staat für eure Familie

Der deutsche Staat unterstützt junge Familien mit einer Vielzahl von Förderungen. Diese Gelder sind wertvolle Bausteine für eure Vorsorge. Es ist wichtig, diese Ansprüche zu kennen und die Anträge rechtzeitig zu stellen. Oft lassen sich diese Beträge direkt für den langfristigen Vermögensaufbau oder die Absicherung nutzen, ohne dass das laufende Haushaltsbudget belastet wird.

Neben dem Kindergeld, das eine solide Basis darstellt, gibt es Möglichkeiten wie das Elterngeld und den Kinderzuschlag. Auch bei der Altersvorsorge gibt es spezielle Anreize für Eltern. Die Riester-Rente zum Beispiel ist durch die hohen Kinderzulagen für junge Familien oft hochattraktiv. Für jedes ab 2008 geborene Kind erhältst du jährlich 300 Euro vom Staat geschenkt – eine Rendite, die du am freien Markt kaum ohne Risiko erzielen kannst.

Das Elterngeld als Chance zur Steueroptimierung

Wusstest du, dass ihr die Höhe eures Elterngeldes beeinflussen könnt? Durch einen rechtzeitigen Wechsel der Steuerklassen vor der Geburt kann das Nettoeinkommen des Elternteils, der primär zu Hause bleibt, erhöht werden. Da das Elterngeld auf dem Nettoeinkommen der letzten Monate basiert, führt dies zu einer höheren monatlichen Auszahlung. Dieses „Extra-Geld“ kann wunderbar genutzt werden, um zum Beispiel eine Berufsunfähigkeitsversicherung für diesen Zeitraum zu finanzieren oder den ETF-Sparplan des Kindes zu starten.

Gesundheitsschutz: Das Beste für die Kleinen

Die gesetzliche Krankenversicherung bietet eine gute Grundversorgung, aber gerade bei Kindern möchte man oft mehr. Zusatzversicherungen können hier sinnvoll sein, um den Zugang zu spezialisierten Behandlungen zu sichern. Besonders beliebt bei jungen Familien sind Heilpraktiker-Leistungen oder die Absicherung für den Fall eines Krankenhausaufenthaltes.

Eine stationäre Zusatzversicherung ermöglicht es dir, bei deinem Kind im Krankenhaus zu bleiben (Rooming-in) und die Behandlung durch Spezialisten in Anspruch zu nehmen. In einer emotional belastenden Situation wie einer Krankheit des Kindes ist diese zusätzliche Sicherheit und Ruhe unbezahlbar. Auch eine frühzeitige Zahnzusatzversicherung für Kieferorthopädie ist eine kluge Entscheidung, da Fehlstellungen oft erst später erkannt werden, die Kosten dann aber immens sind.

Die Kinderinvaliditätsversicherung: Ein unterschätzter Schutz

Ein Thema, über das niemand gerne nachdenkt, das aber für junge Familien eine enorme finanzielle Bedeutung hat. Eine Kinderinvaliditätsversicherung zahlt eine monatliche Rente oder eine Kapitalleistung, wenn das Kind durch Krankheit oder Unfall dauerhaft beeinträchtigt ist. Dies sichert nicht nur die Pflegekosten ab, sondern ermöglicht es oft auch einem Elternteil, dauerhaft für das Kind da zu sein, ohne dass die Familie finanziell ruiniert wird. Es ist der umfassendste Schutz, den man für die Gesundheit eines Kindes abschließen kann.

Wohnen und Bauen: Das Familiennest absichern

Viele junge Familien träumen von den eigenen vier Wänden. Ein Haus bietet Raum für Erinnerungen und ist gleichzeitig eine Form der Altersvorsorge. Doch eine Baufinanzierung ist oft die größte finanzielle Verpflichtung im Leben. Hier ist eine präzise Absicherung entscheidend. Fällt ein Verdiener aus, muss die Rate weiter gezahlt werden können, damit die Familie nicht ihr Zuhause verliert.

Eine Kombination aus Risikolebensversicherung und einer Absicherung gegen schwere Krankheiten (Dread Disease) kann hier die Lösung sein. Bei der Dread-Disease-Versicherung wird eine Einmalsumme ausgezahlt, wenn eine Diagnose wie Krebs oder ein Schlaganfall gestellt wird. Dieses Geld kann genutzt werden, um den Kredit sofort massiv zu tilgen und so die monatliche Belastung drastisch zu senken. Das nimmt den finanziellen Druck in einer ohnehin schweren Zeit.

Instandhaltungsrücklagen frühzeitig planen

Vorsorge beim Wohnen bedeutet auch, für Reparaturen vorzusorgen. Wer ein Haus besitzt, sollte von Anfang an monatlich einen Betrag für spätere Sanierungen beiseitelegen. Als junge Familie ist das Budget oft knapp, aber schon kleine Beträge verhindern, dass ihr in zehn oder fünfzehn Jahren für ein neues Dach einen teuren Kredit aufnehmen müsst. Kluge Vorsorge betrachtet immer das Gesamtbild eures Lebens.

Warum „Aufschieben“ das größte Risiko ist

Der Alltag mit kleinen Kindern ist stressig, und das Thema Vorsorge landet oft ganz unten auf der To-do-Liste. Doch gerade bei Versicherungen und beim Sparen gilt: Der Faktor Zeit ist unersetzlich. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist günstiger, wenn man jung und gesund ist. Ein Sparplan braucht Jahre, um seine volle Kraft zu entfalten. Und ein rechtliches Dokument wie die Sorgerechtsverfügung gibt dir sofort ab der Unterschrift ein ruhiges Gewissen.

Sieh es nicht als lästige Pflicht, sondern als ein Projekt für die Sicherheit deines Kindes. Sobald die ersten Schritte getan sind, wirst du merken, wie viel entspannter du in die Zukunft blickst. Du hast alles getan, was in deiner Macht steht, um deine Liebsten zu schützen. Das ist die wahre Freiheit, die eine gute Vorsorge bietet.

FAQ: Häufige Fragen für junge Familien

Welche Versicherung ist für mein neugeborenes Kind am wichtigsten?

Die wichtigste Versicherung für ein Kind ist indirekt die Absicherung der Eltern (Berufsunfähigkeit und Risikoleben), da die finanzielle Stabilität der Eltern die Lebensgrundlage des Kindes ist. Direkt für das Kind ist eine private Unfallversicherung oder noch besser eine Kinderinvaliditätsversicherung sehr empfehlenswert, um die finanziellen Folgen schwerer Krankheiten oder Unfälle abzufedern.

Sollten wir ein Junior-Depot auf den Namen des Kindes oder auf unseren Namen eröffnen?

Ein Depot auf den Namen des Kindes bietet steuerliche Vorteile durch die eigenen Freibeträge des Kindes. Allerdings gehört das Geld dann rechtlich dem Kind und es kann mit 18 Jahren frei darüber verfügen. Wenn ihr die volle Kontrolle behalten wollt, könnt ihr das Depot auf euren Namen führen, müsst dann aber die Erträge mit eurem Steuersatz versteuern.

Ist eine Riester-Rente für junge Familien immer noch sinnvoll?

Trotz der Kritik an der Riester-Rente ist sie für junge Familien oft ein sehr rentables Modell. Die staatliche Zulage von 300 Euro pro Kind (für Kinder geboren ab 2008) ist im Verhältnis zum Eigenbeitrag eine enorme Förderquote. In kaum einer anderen Anlageform erhältst du so viel geschenktes Geld vom Staat für deine Altersvorsorge.

Was passiert, wenn wir keine Sorgerechtsverfügung haben?

Falls beiden Elternteilen etwas zustößt, prüft das Familiengericht von Amts wegen, wer am besten für das Kindeswohl geeignet ist. Dabei werden meist Verwandte bevorzugt, aber es gibt keine Garantie, dass eure Wunschperson ausgewählt wird. Ein offizieller Amtsvormund könnte ebenfalls bestellt werden. Eine Sorgerechtsverfügung schafft hier Rechtsklarheit und bindet das Gericht an eure Wünsche.

Wie viel Geld sollten wir monatlich für die Vorsorge einplanen?

Es gibt keinen festen Betrag, da dies von eurem Einkommen abhängt. Wichtig ist die Reihenfolge: Erst die existenziellen Risiken absichern (Haftpflicht, BU), dann die Notfallreserve (Tagesgeld) und erst danach der langfristige Vermögensaufbau. Schon 25 Euro monatlich in einen ETF können über 18 Jahre einen großen Unterschied für euer Kind machen.

Müssen wir unsere Versicherungen nach der Geburt des Kindes anpassen?

Ja, das ist sehr ratsam. In der Haftpflichtversicherung muss das Kind meist explizit mit aufgenommen werden (oft beitragsfrei im Familientarif). In der Risikolebensversicherung und Berufsunfähigkeitsversicherung solltet ihr prüfen, ob die Versicherungssummen noch ausreichen, um den neuen Lebensstandard und die Verantwortung für das Kind abzudecken.

Was ist der Unterschied zwischen einer Unfallversicherung und einer Kinderinvaliditätsversicherung?

Eine Unfallversicherung zahlt nur bei den Folgen eines Unfalls. Eine Kinderinvaliditätsversicherung leistet dagegen auch bei schweren Krankheiten, die zu einer dauerhaften Beeinträchtigung führen. Da statistisch gesehen viel mehr Behinderungen durch Krankheiten als durch Unfälle verursacht werden, bietet die Invaliditätsversicherung den deutlich umfassenderen Schutz.

Können wir auch für das Kind sparen, wenn wir wenig Geld zur Verfügung haben?

Absolut! Viele ETF-Sparpläne lassen sich bereits ab 10 oder 25 Euro monatlich starten. Auch Geldgeschenke zum Geburtstag oder zu Weihnachten von Verwandten können dort eingezahlt werden. Wichtig ist die Kontinuität über die Jahre. Kleinvieh macht auch hier massiv Mist, besonders dank des Zinseszinseffekts über fast zwei Jahrzehnte.

Wann ist der beste Zeitpunkt für eine Krankenzusatzversicherung für das Kind?

Am besten so früh wie möglich. Viele Versicherer bieten vereinfachte Aufnahmen für Neugeborene an, wenn ein Elternteil bereits dort versichert ist. Je früher ihr einsteigt, desto geringer ist das Risiko, wegen später auftretender Krankheiten oder Diagnosen abgelehnt zu werden. Für eine Zahnzusatzversicherung ist der ideale Zeitpunkt etwa das dritte oder vierte Lebensjahr, bevor die erste kieferorthopädische Untersuchung ansteht.

Ist ein Bausparvertrag für Kinder heute noch zeitgemäß?

Ein Bausparvertrag kann sinnvoll sein, wenn ihr sicher seid, dass das Kind später einmal bauen oder eine Wohnung kaufen möchte, um sich heutige Zinsen zu sichern. Als reine Geldanlage ist er aufgrund der geringen Guthabenzinsen meist weniger attraktiv als ein ETF-Sparplan. Er bietet jedoch eine hohe Planungssicherheit für einen ganz bestimmten Zweck.

Wie sichern wir uns ab, wenn ein Elternteil für längere Zeit nicht arbeitet?

Während der Elternzeit oder einer längeren Erziehungspause ist die Absicherung des arbeitenden Elternteils umso wichtiger, da die Familie komplett von diesem Einkommen abhängt. Der nicht arbeitende Elternteil sollte dennoch eine private Haftpflicht behalten (Familienversicherung) und die bestehende Berufsunfähigkeitsversicherung idealerweise beitragsfrei stellen oder mit reduzierten Beiträgen weiterführen, um den wertvollen Versicherungsschutz nicht zu verlieren.

Was ist ein Notfallordner und warum brauchen wir den?

Ein Notfallordner enthält alle wichtigen Dokumente wie Versicherungen, Testamente, Vollmachten und Kontodaten an einem Ort. In einer Krisensituation hilft er dem Partner oder Angehörigen, sofort den Überblick zu behalten und handlungsfähig zu sein. Er ist das organisatorische Herzstück eurer Familienvorsorge und spart im Ernstfall wertvolle Zeit und Nerven.

Können Großeltern direkt für das Enkelkind vorsorgen?

Ja, Großeltern können zum Beispiel monatliche Beiträge in das Junior-Depot des Enkelkindes einzahlen oder eine Versicherung für das Kind abschließen. Das ist oft ein schönes und nachhaltiges Geschenk, das mehr bewirkt als das zehnte Stofftier. Es ist jedoch wichtig, dies mit den Eltern abzustimmen, da diese meist die gesetzlichen Vertreter für die Kontoeröffnung sind.