Als Existenzgründer steckst du dein Herzblut, deine Zeit und all deine Energie in deine Vision. Du träumst davon, etwas Eigenes zu schaffen, deine Ideen zu verwirklichen und erfolgreich zu sein. Doch inmitten all der Euphorie und des Tatendrangs solltest du einen entscheidenden Aspekt nicht vergessen: die Absicherung deiner Arbeitskraft. Denn was passiert, wenn du aus gesundheitlichen Gründen plötzlich ausfällst?
Warum die Absicherung deiner Arbeitskraft als Gründer so wichtig ist
Deine Arbeitskraft ist dein wichtigstes Kapital. Sie ist die Grundlage für deinen Erfolg, für dein Einkommen und für die Verwirklichung deiner Träume. Als Gründer bist du oft Alleinkämpfer oder Teil eines kleinen Teams. Wenn du ausfällst, kann das dein Unternehmen in eine existenzbedrohende Krise stürzen. Denk daran, dass du nicht nur für dich selbst verantwortlich bist, sondern möglicherweise auch für deine Familie und deine Mitarbeiter.
Stell dir vor, du bist gerade dabei, dein Unternehmen aufzubauen. Du hast viel Zeit und Geld investiert, erste Kunden gewonnen und die Zukunft sieht rosig aus. Doch dann passiert es: Ein Unfall, eine schwere Krankheit – und plötzlich kannst du nicht mehr arbeiten. Deine Einnahmen brechen weg, während die Kosten weiterlaufen. Wer zahlt deine Miete, deine Krankenversicherung, deine Lebenshaltungskosten? Wer kümmert sich um dein Unternehmen, wenn du es nicht mehr kannst?
Eine private Absicherung deiner Arbeitskraft schützt dich vor diesen existenzbedrohenden Risiken. Sie sorgt dafür, dass du im Fall der Fälle finanziell abgesichert bist und dich voll und ganz auf deine Genesung konzentrieren kannst. Sie gibt dir die Sicherheit, die du brauchst, um mutig und selbstbewusst deine unternehmerischen Ziele zu verfolgen.
Die Risiken, die du als Gründer kennen solltest
Als Gründer bist du besonderen Risiken ausgesetzt. Du arbeitest oft unter hohem Druck, hast lange Arbeitszeiten und wenig Zeit für Erholung. Das kann zu Stress, Burnout und anderen gesundheitlichen Problemen führen. Hinzu kommt, dass du als Selbstständiger in der Regel nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlst und somit auch keinen Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente hast.
Hier sind einige der häufigsten Risiken, die deine Arbeitskraft gefährden können:
- Unfälle: Ein Sturz von der Leiter, ein Verkehrsunfall auf dem Weg zum Kunden – Unfälle können jederzeit passieren und dich für längere Zeit außer Gefecht setzen.
- Krankheiten: Rückenprobleme, psychische Erkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen – die Liste der möglichen Krankheiten ist lang. Gerade als Gründer bist du anfällig für stressbedingte Erkrankungen.
- Burnout: Der ständige Druck, die hohe Arbeitsbelastung und die fehlende Work-Life-Balance können zu einem Burnout führen. Ein Burnout ist nicht nur eine vorübergehende Erschöpfung, sondern eine ernsthafte Erkrankung, die dich für Monate oder sogar Jahre aus dem Berufsleben reißen kann.
Warum die gesetzliche Absicherung oft nicht ausreicht
Als Selbstständiger bist du in der Regel nicht in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert. Das bedeutet, dass du im Fall einer Erwerbsminderung keinen Anspruch auf eine staatliche Rente hast. Auch wenn du freiwillig in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlst, ist die Erwerbsminderungsrente oft nicht ausreichend, um deinen Lebensstandard zu halten. Die staatliche Unterstützung ist in der Regel an strenge Voraussetzungen geknüpft und deckt oft nur einen Teil deiner bisherigen Einnahmen ab. Zudem wird die Erwerbsminderungsrente nur dann gezahlt, wenn du weniger als drei Stunden täglich arbeiten kannst. Das bedeutet, dass du auch dann keine Unterstützung erhältst, wenn du zwar nicht mehr in deinem bisherigen Beruf arbeiten kannst, aber noch in der Lage bist, einer anderen Tätigkeit nachzugehen.
Verlass dich also nicht auf die staatliche Absicherung, sondern sorge selbst für deinen Schutz. Eine private Absicherung deiner Arbeitskraft ist die einzige Möglichkeit, um im Fall der Fälle wirklich abgesichert zu sein.
Welche Möglichkeiten der Absicherung gibt es?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, deine Arbeitskraft als Gründer abzusichern. Die wichtigsten sind:
- Berufsunfähigkeitsversicherung (BU): Die BU zahlt dir eine monatliche Rente, wenn du aufgrund von Krankheit oder Unfall deinen Beruf nicht mehr ausüben kannst.
- Erwerbsunfähigkeitsversicherung (EU): Die EU zahlt dir eine Rente, wenn du gar keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgehen kannst.
- Unfallversicherung: Die Unfallversicherung zahlt dir eine Kapitalleistung oder eine Rente, wenn du aufgrund eines Unfalls dauerhaftInvalid bist.
- Krankentagegeldversicherung: Die Krankentagegeldversicherung zahlt dir ein Tagegeld, wenn du aufgrund von Krankheit arbeitsunfähig bist.
- Private Krankenversicherung (PKV) mit Krankentagegeld: Als Selbstständiger hast du die Möglichkeit, dich privat krankenversichern. Eine PKV bietet dir in der Regel bessere Leistungen als die gesetzliche Krankenversicherung. Zudem kannst du eine Krankentagegeldversicherung abschließen, die dir im Krankheitsfall ein Tagegeld zahlt.
Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU): Dein wichtigster Schutz
Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist die wichtigste Absicherung für Gründer. Sie zahlt dir eine monatliche Rente, wenn du aufgrund von Krankheit oder Unfall deinen Beruf nicht mehr ausüben kannst. Die BU ist deshalb so wichtig, weil sie dich vor dem größten finanziellen Risiko schützt: dem Verlust deiner Arbeitskraft. Stell dir vor, du kannst aufgrund einer schweren Krankheit nicht mehr arbeiten. Deine Einnahmen brechen weg, während die Kosten weiterlaufen. Mit einer BU-Rente kannst du deinen Lebensstandard halten und dich voll und ganz auf deine Genesung konzentrieren.
Bei der Wahl der BU solltest du auf folgende Punkte achten:
- Höhe der Rente: Die Rente sollte so hoch sein, dass du deinen Lebensstandard halten kannst. Als Faustregel gilt: Die Rente sollte mindestens 70 bis 80 Prozent deines bisherigen Nettoeinkommens betragen.
- Bedingungen: Achte auf die Bedingungen der Versicherung. Wann gilt man als berufsunfähig? Welche Ausschlüsse gibt es? Die Bedingungen sollten fair und transparent sein.
- Gesundheitsprüfung: Vor Abschluss einer BU musst du eine Gesundheitsprüfung absolvieren. Sei dabei ehrlich und vollständig. Verschweige keine Vorerkrankungen, da dies im Leistungsfall zu Problemen führen kann.
- Nachversicherungsgarantie: Eine Nachversicherungsgarantie ermöglicht es dir, die Rente zu erhöhen, ohne erneut eine Gesundheitsprüfung ablegen zu müssen. Das ist vor allem dann wichtig, wenn dein Einkommen im Laufe der Zeit steigt.
- Dynamik: Eine Dynamik sorgt dafür, dass deine Rente im Laufe der Zeit steigt. Dadurch wird die Inflation ausgeglichen und du kannst deinen Lebensstandard auch im Alter halten.
Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung (EU): Eine Alternative zur BU?
Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung zahlt dir eine Rente, wenn du gar keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgehen kannst. Die EU ist in der Regel günstiger als die BU, da die Anforderungen an die Leistungsauslösung höher sind. Du musst nicht nur deinen bisherigen Beruf aufgeben, sondern gar keiner Tätigkeit mehr nachgehen können. Die EU ist daher nur eine Alternative zur BU, wenn du keine BU abschließen kannst, beispielsweise aufgrund von Vorerkrankungen.
Die Unfallversicherung: Schutz vor den finanziellen Folgen eines Unfalls
Die Unfallversicherung zahlt dir eine Kapitalleistung oder eine Rente, wenn du aufgrund eines Unfalls dauerhaft invalid bist. Die Unfallversicherung ist eine sinnvolle Ergänzung zur BU, da sie auch bei Unfällen leistet, die nicht zu einer Berufsunfähigkeit führen. Die Unfallversicherung leistet beispielsweise bei bleibenden Schäden nach einem Unfall, wie z.B. einer Querschnittslähmung oder dem Verlust eines Körperteils. Die Unfallversicherung kann dir helfen, die finanziellen Folgen eines Unfalls zu bewältigen, wie z.B. den Umbau deiner Wohnung oder die Anschaffung eines behindertengerechten Autos.
Die Krankentagegeldversicherung: Dein Einkommen im Krankheitsfall
Die Krankentagegeldversicherung zahlt dir ein Tagegeld, wenn du aufgrund von Krankheit arbeitsunfähig bist. Als Selbstständiger hast du in der Regel keinen Anspruch auf Krankengeld von der gesetzlichen Krankenversicherung. Eine Krankentagegeldversicherung schließt diese Lücke und sorgt dafür, dass du auch im Krankheitsfall ein Einkommen hast. Die Höhe des Tagegeldes richtet sich nach deinem bisherigen Einkommen. Du solltest darauf achten, dass das Tagegeld ausreichend hoch ist, um deine laufenden Kosten zu decken.
So findest du die passende Absicherung für dich
Die Wahl der passenden Absicherung ist eine individuelle Entscheidung. Sie hängt von deiner persönlichen Situation, deinem Einkommen, deinen Risiken und deinen Bedürfnissen ab. Es ist ratsam, sich von einem unabhängigen Versicherungsexperten beraten zu lassen. Ein Experte kann dir helfen, die verschiedenen Angebote zu vergleichen und die passende Absicherung für dich zu finden.
Hier sind einige Tipps, die dir bei der Wahl der passenden Absicherung helfen können:
- Analysiere deine Risiken: Welche Risiken sind für dich besonders relevant? Bist du anfällig für bestimmte Krankheiten? Übst du gefährliche Sportarten aus?
- Ermittle deinen Bedarf: Wie hoch sollte die Rente im Fall einer Berufsunfähigkeit sein? Wie hoch sollte das Tagegeld im Krankheitsfall sein?
- Vergleiche die Angebote: Hole dir mehrere Angebote ein und vergleiche die Leistungen, die Bedingungen und die Preise.
- Lass dich beraten: Ein unabhängiger Versicherungsexperte kann dir helfen, die verschiedenen Angebote zu vergleichen und die passende Absicherung für dich zu finden.
Die Kosten der Absicherung: Eine Investition in deine Zukunft
Die Absicherung deiner Arbeitskraft kostet Geld. Aber betrachte diese Kosten als eine Investition in deine Zukunft. Eine private Absicherung schützt dich vor dem finanziellen Ruin und gibt dir die Sicherheit, die du brauchst, um mutig und selbstbewusst deine unternehmerischen Ziele zu verfolgen. Denk daran, dass die Kosten einer Berufsunfähigkeitsversicherung oder einer Krankentagegeldversicherung deutlich geringer sind als die finanziellen Folgen einer Berufsunfähigkeit oder einer längeren Krankheit.
Die Kosten für eine BU-Versicherung hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. deinem Alter, deinem Beruf, deinem Gesundheitszustand und der Höhe der Rente. Je jünger und gesünder du bist, desto günstiger ist die Versicherung. Es lohnt sich also, frühzeitig eine BU-Versicherung abzuschließen. Die Kosten für eine Krankentagegeldversicherung hängen von der Höhe des Tagegeldes und der Dauer der Karenzzeit ab. Je höher das Tagegeld und je kürzer die Karenzzeit, desto teurer ist die Versicherung.
Warte nicht, handle jetzt!
Die Absicherung deiner Arbeitskraft ist eine wichtige Aufgabe, die du nicht auf die lange Bank schieben solltest. Je länger du wartest, desto höher ist das Risiko, dass du im Fall der Fälle ungeschützt bist. Zudem werden die Versicherungen teurer, je älter du wirst und je mehr Vorerkrankungen du hast. Handle jetzt und sorge für deine Zukunft vor. Vereinbare noch heute einen Beratungstermin mit einem unabhängigen Versicherungsexperten und lass dich individuell beraten. Du hast es verdient, deine Träume ohne Angst zu verfolgen!
FAQ – Häufige Fragen zur Absicherung der Arbeitskraft für Gründer
Warum brauche ich als Gründer überhaupt eine Absicherung meiner Arbeitskraft?
Als Gründer bist du dein eigener Chef und trägst die volle Verantwortung für dein Unternehmen. Deine Arbeitskraft ist dein wichtigstes Kapital. Wenn du ausfällst, kann das dein Unternehmen in eine existenzbedrohende Krise stürzen. Eine private Absicherung deiner Arbeitskraft schützt dich vor diesen Risiken und sorgt dafür, dass du im Fall der Fälle finanziell abgesichert bist.
Welche Versicherung ist für Gründer am wichtigsten?
Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist die wichtigste Absicherung für Gründer. Sie zahlt dir eine monatliche Rente, wenn du aufgrund von Krankheit oder Unfall deinen Beruf nicht mehr ausüben kannst. Die BU schützt dich vor dem größten finanziellen Risiko: dem Verlust deiner Arbeitskraft.
Was ist der Unterschied zwischen einer Berufsunfähigkeits- und einer Erwerbsunfähigkeitsversicherung?
Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt dir eine Rente, wenn du deinen bisherigen Beruf nicht mehr ausüben kannst. Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung zahlt dir eine Rente, wenn du gar keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgehen kannst. Die Anforderungen an die Leistungsauslösung sind bei der Erwerbsunfähigkeitsversicherung also höher.
Brauche ich als Gründer auch eine Krankentagegeldversicherung?
Ja, als Selbstständiger hast du in der Regel keinen Anspruch auf Krankengeld von der gesetzlichen Krankenversicherung. Eine Krankentagegeldversicherung schließt diese Lücke und sorgt dafür, dass du auch im Krankheitsfall ein Einkommen hast.
Was kostet eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Gründer?
Die Kosten für eine BU-Versicherung hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. deinem Alter, deinem Beruf, deinem Gesundheitszustand und der Höhe der Rente. Je jünger und gesünder du bist, desto günstiger ist die Versicherung. Es lohnt sich also, frühzeitig eine BU-Versicherung abzuschließen.
Kann ich die Kosten für meine Absicherung steuerlich absetzen?
Ja, die Beiträge zu einigen Versicherungen, wie z.B. der Berufsunfähigkeitsversicherung, können als Sonderausgaben steuerlich abgesetzt werden. Sprich am besten mit deinem Steuerberater, um dich über die steuerlichen Vorteile zu informieren.
Wo finde ich einen guten Versicherungsexperten für Gründer?
Es gibt viele gute Versicherungsexperten, die sich auf die Absicherung von Gründern spezialisiert haben. Achte darauf, dass der Experte unabhängig ist und dich objektiv berät. Frage Freunde, Bekannte oder andere Gründer nach Empfehlungen oder suche online nach Bewertungen.
Wann ist der beste Zeitpunkt, um eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen?
Je früher, desto besser! Je jünger und gesünder du bist, desto günstiger ist die Versicherung. Zudem hast du dann noch keine Vorerkrankungen, die den Abschluss einer Versicherung erschweren könnten.
Was passiert, wenn ich meine Berufsunfähigkeitsversicherung kündige?
Wenn du deine Berufsunfähigkeitsversicherung kündigst, verlierst du deinen Versicherungsschutz. Du erhältst in der Regel nur einen Teil deiner eingezahlten Beiträge zurück. Eine Kündigung sollte daher gut überlegt sein. Sprich am besten mit deinem Versicherungsexperten, bevor du eine Kündigung in Erwägung ziehst.
Was muss ich bei der Gesundheitsprüfung für eine Berufsunfähigkeitsversicherung beachten?
Sei bei der Gesundheitsprüfung ehrlich und vollständig. Verschweige keine Vorerkrankungen, da dies im Leistungsfall zu Problemen führen kann. Wenn du unsicher bist, ob du eine bestimmte Erkrankung angeben musst, frage deinen Arzt oder deinen Versicherungsexperten.