Paare ohne Trauschein

 

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Riester-, Rürup-, Betriebsrenten

Staatlich geförderte Produkte und betriebliche Altersversorgung.

Während es sich bei der gesetzlichen Rentenversicherung um eine Pflichtversicherung für alle Arbeitnehmer (und sogar bestimmte Selbstständige) handelt, können Riester-Rente, Rürup-Rente sowie die betriebliche Altersversorgung freiwillig abgeschlossen werden – oder eben nicht. Denn wer seinen Partner über einen dieser Wege finanziell absichern möchte, sollte folgendes wissen:

Riester-Rente und Hinterbliebenenschutz

Bei einem Riester-Vertrag kann die Absicherung der Hinterbliebenen als Zusatzversicherung abgeschlossen werden. Als Hinterbliebene gelten Kinder, die nach § 32 EStG (Kinderfreibetrag) berücksichtigungsfähig sind (vereinfacht gesagt: Kinder, für die noch Kindergeld gezahlt wird) sowie Ehepartner. Das gilt jedoch nicht für eingetragene Lebenspartner oder Lebensgefährten.

Rürup-Rente und Hinterbliebenenschutz

Die Rürup-Rente gleicht in vieler Hinsicht der gesetzlichen Rentenversicherung und zählt wie sie laut dem Drei-Schichten-Modell zur 1. Schicht (Basisversorgung).  Daher können bei der Rürup-Rente nur Kinder (§ 32 EStG) und Ehegatten abgesichert werden, nicht aber eingetragene Lebenspartner oder Lebensgefährten.

Betriebliche Altersversorgung und Hinterbliebenenschutz

Bei einer Betriebsrente umfasst der gesetzlich geregelte Hinterbliebenenschutz einen größeren Personenkreis als bei einer Riester- oder Rürup-Rente:

 

Hinterbliebene im Sinne der betrieblichen Altersversorgung sind Ehepartner bzw. eingetragene Lebenspartner, geschiedene Ehepartner, kindergeldberechtigte Kinder (§ 32 EStG) sowie auf Antrag nichteheliche Lebensgefährten im gemeinsamen Hausstand.

Rentenversicherungen und Versorgungsausgleich

Prinzipiell unterliegen alle Rentenversicherungen wie auch die gesetzliche Rente dem Versorgungsausgleich. Es spielt also keine Rolle, ob es sich um eine Riester-Rente, eine Rürup-Rente oder eine Betriebsrente handelt: Anwartschaften, die in der gemeinsamen Ehezeit bzw. während der eingetragenen Lebenspartnerschaft erworben wurden, werden nach der Scheidung ausgeglichen.


Unverheiratete Paare können den Versorgungsausgleich nicht einfordern.

Fazit:

 

Nur bei der betrieblichen Altersvorsorge können eingetragene Lebenspartner oder Lebensgefährten wirklich mit berücksichtigt werden.