Vorsorge für Führungskräfte

Für leitende Angestellte spielt die gesetzliche Rentenversicherung nur eine untergeordnete Rolle: Sie erwerben – im Verhältnis zu ihrem Einkommen! – nur geringe Ansprüche. Bei der finanziellen Planung des Ruhestands sollten sie daher auch auf die betriebliche Altersversorgung setzen.

 

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Geschäftsführende Gesellschafter finden weitere Informationen in der Rubrik Selbstständige

Chef oder Mitarbeiter?

Auf den Status kommt es an.

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Sind Sie Chef oder Mitarbeiter? Die Antwort auf diese Frage ist manchmal gar nicht so leicht, wie es auf den ersten Blick scheint. Es ist jedoch entscheidend, dass der Status geklärt wird, denn davon hängt die weitere Vorsorgeplanung ab.

Leitende Angestellte:

Bei leitenden Angestellten sind arbeitgeberfinanzierte bAV-Leistungen oft Teil der Entlohnung. Zusätzliche Vorsorge mit eigenen Beiträgen ist dennoch möglich – und in der Regel auch notwendig.

Geschäftsführende Gesellschafter:

Gesellschafter-Geschäftsführer stellen einen Sonderfall dar: Obwohl sie am Unternehmen beteiligt sind, werden sie steuerrechtlich wie Arbeitnehmer behandelt. Damit steht auch ihnen die betriebliche Vorsorge offen.

  • Der Gesellschafter-Geschäftsführer (GGF) als Chef:
    Der GGF ist mit einem kleineren oder größeren Anteil am Unternehmen beteiligt und so (Mit-)Inhaber des Betriebs. Für die Sozialversicherungsträger gilt er nicht als abhängig Beschäftigter und muss folglich nicht in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen.
  • Der Gesellschafter-Geschäftsführer (GGF) als Mitarbeiter:
    Der GGF ist formell angestellt. Ein Dienstvertrag regelt wie bei anderen Arbeitnehmern beispielsweise Bezüge oder die Überlassung eines Dienstfahrzeugs. Steuerrechtlich wird er deshalb wie ein Arbeitnehmer behandelt. Und damit steht ihm wie (fast) allen Arbeitnehmern die betriebliche Vorsorge offen.

Weitere Informationen finden Gesellschafter-Geschäftsführer in der Rubrik Selbstständige.

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